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Stand Up Paddeln auf Fuerteventura

Surfen mit einem Paddel in der Hand ist älter als Wellenreiten im klassischen Sinn

Das SUP Surfen oder auch Stand Up Paddle Surfen existiert schon länger als so mancher Surfer da draußen zu glauben meint: Polynesische Fischer paddelten erstmal stehend mit ihren Kanus durch das Meer und glitten mit sanften Wellen zum Strand zurück. Das liegt nahe, da sie sich grundsätzlich stehend mit ihren schmalen Booten vorwärts bewegten. Die ersten hohlen Holzboards Anfang des letzten Jahrhunderts wurden auch gepaddelt, Hawai'ianische Surflehrer benutzten auf Hawaii Paddel, um stehend auf ihren Surfbrettern einen besseren Überblick über ihre Surfschüler zu haben und um schneller durch die Brandung zu manövrieren. Auch heute noch kann man im asiatischen Raum Fischer beobachten, die sich auf leichten Bambus Flößen stehend durch die Wellen bewegen. 

Allerdings entwickelte sich erst in jüngster Zeit das Stand Up Paddle Surfing zu einer eigenständigen Wassersportart. Man unterscheidet zwischen dem Streckenpaddeln (oft auch auf Binnen Gewässern) dem Stand Up Paddle Surfen in Wellen. Hierzu werden auch unterschiedliche SUP Surfbretter benutzt. Vor allem gibt es hier sehr große Unterschiede in der Bearbeitung der Wellen: Man kann problemlos SUP Surfer mit Paddel in der Hand in steilen drei Meter Faces entdecken.

Fakt ist: SUP Surfen ist auf Vorwarsch und freut sich über eine immer größere Fangemeinde. Der Atlantische Ozean rund um Fuerteventura bietet SUP Neulingen und erfahrenen SUP Surfern ideale Bedingungen. Anfänger lernen das Paddeln auf dem Brett im stehtiefen ruhigen Wasser am besten in den ruhigen Buchten der Ostküste. Hier stören weder Strömung noch Wellen die ersten Balanceversuche auf dem Brett. Fortgeschrittene reiten ihre ersten kleinen Wellen auf dem SUP Surfbrett in den Windwellen der südlichen oder Nördlichen Ostküstenstrände und können bei Bedarf jederzeit auf die größeren Spots an der offenen Westküste oder Nordküste wechseln.