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Reisebericht: Ausflug mit dem Glasbodenboot

Wasser ist ja so gar nicht mein Element. Mein Freund liebt es dafür umso mehr. Er würde am liebsten 24/7 auf und im Wasser verbringen. Um mich auch mal von meiner Sonnenliege am Pool weg zu bewegen, habe ich mich dann auf den Kompromiss eingelassen, eine Bootstour zu machen. Und ich muss zugeben: Es hat mich wirklich umgehauen! Wir wurden nach dem Frühstück an unserem Hotel abgeholt und zum Hafen von Morro Jable gebracht. Nach einer kurzen Einführung des wirklich lustigen Kapitäns ging es auch schon direkt los. Wir waren eine gemischte Truppe. Von Familien mit kleinen Kindern bis hin zu Rentnern war alles vertreten. Beim Frühstücksbuffet achtete ich extra darauf nicht so viel zu essen. Bei dem geschaukel weiß man ja nie, dachte ich mir. Aber da kann ich direkt schon mal Entwarnung geben. Abgesehen davon, dass ich eh viel zu abgelenkt damit war, die Unterwasserwelt zu bestaunen, war die Fahrt wirklich angenehm ruhig. Wir machten oft Halt um verschiedenste Fische zu bestaunen oder um schnorcheln zu gehen. Das Wasser ist wirklich unglaublich klar und türkis-blau.

Ich hätte nie gedacht, dass ich als absolute anti- Wasserratte mal so viele Fische in ihrer natürlichen Umgebung sehen würde, ohne nass zu werden. Mein Freund war fast die ganze Zeit nur damit beschäftigt, den Rutschen- Contest zu gewinnen. Während ich etwas ums Boot geschwommen bin, habe ich sogar eine Schildkröte unter mir hindurchtauchen gesehen. So viel action macht natürlich hungrig. Das ist Essen ist inkludiert, sowohl mit als auch ohne Alkohol. Das hat der ein oder andere zwar eventuell etwas ausgenutzt, für gute Stimmung war auf jeden Fall gesorgt! Auch die Kinder hatten ihren Spaß und tanzten fröhlich zur Musik an Deck.

Das beste kam aber während des Mittagessens. Jeder war natürlich total konzentriert auf seinen Teller, so viel Sonne und Meer macht hungrig, oder, in Gespräche mit anderen Reisenden vertieft. Da hörte ich ein Kind wortwörtlich kreischen: “Mama, Delfine!!!“. Das Essen haben wir direkt stehen gelassen und sind ans obere Deck gerannt. Und da waren sie! Mindestens sechs Delphine habe ich gezählt. Diese wunderschönen Tiere haben mir wirklich den Atem verschlagen. Wow. Ich habe schon öfter welche gesehen, jedoch noch nie in ihrem eigenen Lebensraum. Was für ein Erlebnis. Die leuchtenden Kinderaugen habe ich noch immer vor mir. Ich hab das Gefühl, dass jeder auf seine Kosten gekommen ist. Ich für meinen Teil kann die Tour mit dem Glasbodenboot in jedem Fall empfehlen, egal ob jung oder alt. Ein Rund um toller Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde!