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Reisebericht: Segelausflug mit der Magic

Ein Urlaub auf Fuerteventura ohne einen Bootsausflug zu machen, geht eigentlich gar nicht. Zu sehr lockt der Atlantik und außerdem wollen mein Freund und ich mal einen anderen Blick auf unsere Urlaubsinsel wagen. Außerdem kann man ja nicht die ganze Zeit, auch wenn es natürlich sehr verlockend erscheint, nur am Strand abhängen. Da wir in Costa Calma ganz im Süden Fuerteventuras untergekommen sind, haben wir uns für eine Fahrt mit dem Katamaran Magic entschieden. Wir wollten nicht gleich mit einer sportlichen Segelyacht rausfahren, sondern auch ein bisschen Chillen und Baden. Kurzum: Der Schnorchelausflug mit der Magic hörte sich perfekt an. Den Bootsausflug, der im Hafen von Morro Jable startet, haben wir ein paar Tage vorher im Netz gebucht und eine Abholung in unserem Hotel ausgewählt.

Ein Abholteam des Veranstalters taucht am gebuchten Tag auch pünktlich auf und nach einer kurzen Fahrt entlang der Küste sind wir schon im Hafen von Morro Jable. Kaum sind wir an Bord des schneeweissen Katamarans angekommen, geht es auch schon los. Leise Bedenken, dass der Segeltörn vielleicht etwas “ballermannmäßig” wird, sind schnell verflogen. Die anderen Ausflügler wollen auch entspannen und die Seeluft genießen. Von der sehr freundlichen Crew bekommen wir erstmal einen Prosecco in die Hand gedrückt und suchen uns einen schönen Platz. Glücklicherweise landen wir ganz vorne am Bug und haben den besten Überblick. Aber auch so bietet das Segelschiff genug Sitzgelegenheiten und Liegeflächen. Der Wind kommt aus der richtigen Richtung und mit gesetzten Segeln fahren wir entspannt entlang der Küste nach Süden. Auch die Wellen meinen es heute anscheinend gut mit uns. Es gibt kaum Dünung und entsprechend ruhig läuft der elegante Katamaran. Die Berge der Halbinsel Jandia sehen vom Atlantik noch besser aus und hat einen tollen Blick auf die Strände von Morro Jable und Jandia. Gut das wir an die Sonnencreme gedacht haben, denn durch die Brise auf dem Wasser merkt man die Sonne umso weniger.

Nach zwei Stunden segeln, sucht der erfahrene Skipper einen ruhigen Ankerplatz. Die meisten nutzen den Stop sofort und springen einfach in das kristallklare Wasser der Bucht. Hier merkt auch wieder, wie warm der Atlantik vor der Küste Fuerteventuras im Sommer ist. An der Nordsee wäre das selbst im Sommer eine Herausforderung. Wir entscheiden uns für die Schnorchelausrüstung, die man sich einfach so nehmen kann. Das Wasser ist wirklich unglaublich klar und man sieht sogar den einen oder anderen Fisch vorbeihuschen. Baden und Meerluft macht bekanntlich hungrig. Deswegen stürzen wir uns nach dem Schnorchelausflug auch gleich auf das leckere Büffet, welches die Crew in der Zwischenzeit aufgebaut hat. Natürlich dürfen die Kanarischen Kartoffeln mit der berühmten Mojo-Sauce nicht fehlen. Dazu ein guter Weißwein, die traumhafte Aussicht auf die Küste, was will man mehr? Nachdem Badestopp mit sehr reichhaltiger Verpflegung fahren wir dann unter Motor zurück in den Hafen von Morro Jable. Rundum ein sehr gelungener Bootsausflug, den wir gerne weiterempfehlen.