Wanderung durch die letzten Wälder Fuerteventuras und Betancuria
5,5 stündige leichte Wanderung in kleiner Gruppe
Größtes Waldgebiet Fuerteventuras und die alte Hauptstadt Betancuria
Deutschsprachiger, ortskundiger Wanderführer
Gratis Pick up mit Defender von Hotels des Südens
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"Wanderung durch die letzten Wälder Fuerteventuras und Betancuria"

 

Landschaftlich reizvolle Wanderung durch den letzten Wald Fuerteventuras

Jahrtausende alte bizarre Lava- und Kraterlandschaften bestimmen das vielfältige Landschaftsbild im Landesinneren Fuerteventuras. Die Berge sind zwar nicht sehr hoch, aber ihre Wildheit und Einsamkeit bieten ein einmaliges Wandererlebnis. Immer wieder eröffnen sie spektakuläre Aussichten auf Bergtäler, Schluchten und die Küstenlandschaft Fuerteventuras. Das Wandern führt eher ein Schattendasein auf Fuerteventura. Noch. Denn zahlreiche Wanderwege durchziehen die Insel und alte teilweise vergessene Bergpfade der Guanchen, warten auf ihre Entdeckung. So lässt sich die Inselgeschichte auch am besten zu Fuß spüren und erleben. Rund um die alte Inselhauptstadt Betancuria liegt eines der besten Wandergebiete Fuerteventuras. Hier findet sich überraschenderweise auch ein großes Waldgebiet, was ja ansonsten ein eher seltener Anblick ist. Angeblich soll Fuerteventura ja mal komplett bewaldet gewesen sein. Schwer zu glauben. Aber ob nun der Bau von Schiffen oder das Verfeuern in den Kalköfen die Abholzung verursacht haben, dazu weiß mit Sicherheit Wolfgang, ihr Wanderguide auf der Tour, einiges zu erzählen. Entdecken Sie mit ihm auf einer erlebnisreichen Wanderung den letzten Wald Fuerteventuras und das schöne Bergdorf Betancuria mit seinen charmanten - unter Denkmalschutz stehenden - Häuschen.

 

Betancuria ist Fuerteventuras alte Inselhauptstadt

Die Wanderung führt Sie auch in das Bergdorf Betancuria, welches definiv zu den schönsten Orten auf Fuerteventura gehört. Betancuria liegt inmitten der Berge und sanften Hügel im Zentrum Fuerteventuras. Das ist kein Zufall. Die Lage sollte Betancurias Einwohner vor drohenden Piratenangriffen schützen. Das gelang leider nicht immer. Vor rund 600 Jahren gegründet und nach dem Eroberer Jean de Bethancourt benannt, haben Piraten das Dorf immer wieder geplündert. Der verheerendste Angriff fand im Jahr 1593 statt. Die heute zu besichtigen Gebäude stammen alle aus der Zeit nach dem Überfall. Die nordafrikanischen Piraten ließen keinen Stein auf dem anderen und zerstörten Betancuria fast vollständig. Die Kirche des Ortes wurde danach als Wehrkirche konzipiert. Mit extra dicken Mauern und kleinen, weit oben liegenden Fenster, sollte die Pfarrkirche Santa Maria den Bewohner als Zufluchtsort dienen. Rund um die Kirche sind auch noch die zweistöckigen Herrenhäuser der Feudalherren zu sehen. Erst im Jahr 1835 verlor der Ort den Titel der Inselhauptstadt.

 

Ablauf: Die dreiteilige Wanderung mit Wolfgang 

Schon auf dem Weg vom Hotel zum Startpunkt der Wanderung, stimmt Wolfgang Sie schon mal auf Gebiet ein. Den Startpunkt bildet der letzte Wald der Insel. Die leichte, rund 10 km lange Wanderung, führt uns dann durch das größtes Waldgebiet, welches weitestgehend aus kanarischen Kiefern (Pinus canariensis) besteht. Im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Palmen ein überraschender Anblick! Für den letzten Wald der Insel hat die Inselregierung sogar extra ein eigenes Besucherzentrum eingerichtet. Weiter bergan erreichen wir dann den Bergkamm des Monte Janana. Dabei steigt der Weg auf über 600 m an. Aber keine Sorge, insgesamt sind “nur” 330 Höhenmeter zu überwinden und somit auch für Anfänger geeignet. Nach ungefähr 6 km durch die wilde Landschaft des Inselinneren, erreichen wir Betancuria. Sehr zu empfehlen ist ein Rundgang durch die engen Gassen des historischen Zentrums, die Besichtigung der historischen Kirche und eine Einkehr in eines der gemütlichen Restaurants. Nach der willkommenen Pause führt der zweite Teil der Wanderung entlang an einem ausgetrockneten Flusslauf zum Stausee Las Penitas. Geplant wurde der Damm am Anfang des 20. Jahrhunderts. Allerdings haben sich Dinge nach dem 2. Weltkrieg hier dann gehörig verändert... Aber auch hier weiss Wolfgang wieder einiges zu berichten. Hinter der Staumauer, des mittlerweile verlandeten Sees, führt ein Pfad in eine schöne Schlucht. Hier befindet sich dann auch die kleine, an den Fels gebaute, Wallfahrtskapelle Ermita de la Pena. Die aufgestellte Schutzheilige in der Kapelle sollte vor den Angriffen der Piraten schützen. Am Ende der Schlucht, welche auch das Ende unserer Wanderung markiert, eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Felder im Tal von Buen Paso.

 

Überblick: Die Wald-Wanderung rund um Betancuria

+ ortskundiger, erfahrener und deutschsprachiger Tourguide
+ Wanderung immer Mittwochs
+ bitte festes Schuhwerk mitbringen 
+ gratis Pickup in Morro Jable, Jandia, Esquinzo, Costa Calma, Tarajalejo, Las Playitas
+ bitte ungefähr 1,5 Liter Wasser und Sonnencreme mitnehmen



CooksCat Team ChristofChristofs Fazit

Viele Wege führen nach Betancuria, der alten Hauptstadt Fuerteventuras. Der beste Weg ist definitiv der Wanderweg. Betancuria ist eine kleine Perle, herrlich in die umliegenden Hügel  eingebettet, es lohnt sich, für Betancuria ein wenig Zeit zu nehmen. Ich habe die ersten Jahre auf Fuerteventura eherlicherweise eher Zeit auf dem Mountainbike oder am Strand verbracht. In letzter Zeit war ich aber immer mehr Wandern. Nicht zuletzt durch Wolfgang. Kurzum: Wandern auf Fuerteventura ist im Kommen und die Wanderung rund um Betancuria einfach herrlich!

 

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