Gefährliche Tiere

Gibt es gefährliche Tiere auf Fuerteventura?

Die Nähe zu Afrika lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass es auf den Kanaren potentiell gefährliche Tiere geben könnte. Das ist aber glücklicherweise nicht der Fall und eine Gefährdung durch Tiere oder Tropenkrankheiten wie Malaria auf Fuerteventura ausgeschlossen. Grundsätzlich macht hier eine Betrachtung über und unter Wasser Sinn. An Land ist die Situation recht einfach zu beschreiben: Giftige Spinnen, Skorpione und Schlangen sind auf Fuerteventura nicht heimisch sprich sowohl in der Unterkunft als auch auf einer Wanderung hat man nichts zu befürchten. Die Reptilienwelt ist mit einigen Eidechsen- und Geckoarten eher spannend als bedrohlich. Auch die auftretenden Insekten sind allesamt harmlos und vielleicht nur im Falle der Kakerlake etwas unangenehm. Ein Pluspunkt: Aufgrund der Trockenheit und dem Mangel an Brutmöglichkeiten ist die Insel nicht besonders attraktiv für Mücken. So kann man das Mückenspray getrost zu Hause lassen und für den nächsten Lappland-Urlaub aufsparen.

Mögliche Gefahren im Wasser

Regelmäßig werden in den Gewässern rund um Fuerteventura Haie gesichtet, aber kein einziger Haiangriff verzeichnet. Bei den Begegnungen handelt es sich in meisten Fällen um ungefährliche Vertreter ihrer Gattung wie zum Beispiel dem völlig harmlosen Engelhai. Die angenehmen Wassertemperaturen und der Fischreichtum rund um die Kanarischen Inseln machen diese zu einem geeigneten Lebensraum für viele Hai- und Rochenarten. Potentiell gefährliche Arten wie zum Beispiel den berühmt berüchtigten Weißen Hai sucht man hier jedoch vergeblich. Die größte Wahrscheinlichkeit einem Hai oder Rochen zu begegnen, besteht beim Tauchen oder Schnorcheln. Hier sollte man einfach dem gesunden Menschenverstand folgen und einen gewissen Sicherheitsabstand zu den beeindruckenden Meeresbewohnern halten. Denn allgemein gilt: Niemals wilde Tiere in die Enge treiben oder stressen. Hält man sich an diese einfache Regeln, droht auch in den Gewässern vor Fuerteventura keine Gefahr.

Immer wieder liest man in den Medien Berichte über Gefahren durch Quallen. Ganz vorne ist dabei die berühmte “Portugiesische Galeere (Physalia physalis)”, welche von Zeit zu Zeit in den Gewässern vor den Kanarischen Inseln auftauchen kann. Starker Wind und hoher Wellengang sorgen dafür das die Quallen angeschwemmt werden. An den bewachten Stränden wird dann aber deutlich auf die Gefahr hingewiesen und gegebenenfalls, als letztes Mittel, ein Badeverbot ausgesprochen. Wichtig dabei sind aber zwei Dinge: zum einen Tauchen die Quallen äußerst selten vor Fuerteventura auf und zum anderen ist eine Berührung der Tentakel zwar sehr schmerzhaft, aber nicht tödlich...