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Die schwarze Insel Lanzarote

Von Fuerteventura nach Lanzarote ist es nur ein Katzensprung. Gerade einmal 25 Minuten benötigt die Fähre von Corralejo im Nordosten Fuerteventuras nach Playa Blanca im Süden der Nachbarinsel. Kein Wunder! Die Meerenge zwischen Fuerteventura und Lanzarote ist nur rund 12 Kilometer breit. Auf den ersten Blick zeigt sich Lanzarote karg. Aber auf den zweiten Blick fallen die Zeugnisse der vulkanischen Vergangenheit auf. Kein Wunder, liegen die letzten Ausbrüche gerade einmal knapp 200 Jahre zurück. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote ist deshalb der Timanfaya Nationalpark im Süden Lanzarotes. Im Timanfaya haben Sie das Gefühl, als wäre der letzte Vulkanausbruch letzte Woche gewesen. Hier befinden sich die Montanas del Fuego und tatsächlich finden Sie hier noch heiße Lava. Das berühmte Restaurant El Diablo macht sich die Vulkanhitze zu nutze. Hier können Sie Pollos (Hähnchen) essen, die auf Gitterrosten über Erdspalten gegrillt werden. Die aufsteigende Luft ist so heiß, dass die Hühner innerhalb weniger Minuten gar sind! Kein Wunder, dass der Besuch des Timanfaya Nationalparks eine der beliebtesten Aktivitäten auf Lanzarote ist. Spuren des Vulkanismus finden Sie allerdings nicht nur hier. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist ganz in der Nähe des Nationalparks an der Westküste bei El Golfo zu finden. An dieser Stelle haben sich die Lavaströme nach dem letzten großen Ausbruch im Jahre 1824 in den Atlantik ergossen und haben eine bizarre Landschaft geschaffen. Übriggeblieben sind scharfkantige, schwarze Felswände, kleinere Lavainseln und tiefschwarze Strände. Weitere Relikte sind die vielen Höhlen, die Sie überall auf Lanzarote finden können. Eine besondere Sehenswürdigkeit auf Lanzaorte ist die vom Künstler César Manrique gestaltete Höhle Jameos del Agua. Aber die Werke des Inselkünstlers sind sowieso eine Geschichte für sich...

Auf den Spuren des César Manrique

Das berühmteste Kind Lanzarotes ist vermutlich César Manrique (1919-1992). Manrique trug durch sein künstlerisches Schaffen maßgeblich zur Gestaltung Lanzarotes bei. Eine wichtige Herzensangelegenheit war Ihm dabei ein möglichst sanfter Tourismus. Seiner Vorstellung nach sollte kein Gebäude auf Lanzarote höher als drei Stockwerke sein, denn das entspricht ungefähr der Höhe einer Palme. Manrique wollte mit diesem Ideal gigantische Bettenburgen und den damit verbundenen Massentourismus unterbinden, den er auf seinen Reisen und während seines Studiums auf dem Festland kennenlernen musste. Nach einem Studium in Madrid und zwei wilden Jahren in New York kehrte er in den späten 1960er Jahre wieder nach Lanzarote zurück. Sein künstlerisches Erbe ist unglaublich umfangreich. Neben zahlreichen Gebäuden und Parkanlagen gehören zahlreiche Skulpturen und der knapp 500 Meter hohe Aussichtpunkt Mirador del Río dazu.

Das Wetter auf Lanzarote

Wie alle Kanarischen Inseln herrscht auch auf Lanzarote ein ausgesprochen mildes und vor allen Dingen trockenes Klima. Sie gilt immerhin als die trockenste Insel des Archipels und im Jahr fallen nur 112 Millimeter Niederschlag. Auch hier wird das Klima durch die Passatwinde bestimmt, es fehlen aber geeignete Hindernisse und deshalb regnet es auch im Winter eher selten. Im Jahresdurchschnitt liegt die Lufttemperatur bei beeindruckenden 20,5 Grad. Große Temperaturschwankungen müssen Sie auf Lanzarote nicht fürchten und mit 3.000 Sonnenstunden im Jahr ist eigentlich immer der richtige Zeitpunkt für einen Tagesausflug auf die schwarze Insel.

Der Tagesausflug nach Lanzarote im Überblick

Wenn Sie Ihren Tagesausflug in Corralejo auf Fuerteventura starten, gibt es am Vormittag auf jeden Fall genug Fährüberfahrten. Nach der kurzen Überfahrt bietet sich natürlich ein Ausflug in den Timanfaya mit seiner unglaublichen Kraterlandschaft an. Im Restaurant El Diabolo stoßen Sie auf die ersten Spuren César Mariques. Ein kulinarisches Highlight finden Sie im La Geria. Hier wird, in einem eigens auf Lanzarote entwickelten Verfahren, Wein angebaut. Die Reben wachsen, vor Wind geschützt, in kleinen Vertiefungen und ergeben hervorragende Weine. Obwohl eigentlich die meisten Strände von schwarzen Lavasand bedeckt sind (eine weitere Sehenswürdigkeit auf Lanzaorte), gibt es eine Ausnahme: Den Playa de Papagayo. Der paradiesische, naturbelassene Strand liegt ziemlich abgelegen im Süden Lanzarotes und ist mit feinem Sand bedeckt. Natürlich hat Lanzarote noch viel mehr zu bieten und ein Tagesausflug lohnt sich unbedingt. Entdecken Sie die östlichste Insel der Kanaren auf eigene Faust oder schließen Sie sich unkompliziert einer organisierten Tour an. Einen tollen Tagesausflug nach Lanzarote von Fuerteventura-Urlauber finden Sie hier.