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Surfer's Paradise

Auf einer Insel ist immer irgendwo Offshore 

Fuerteventura lag 21.999.940 Jahre im Atlantik, genau an der Stelle, wo es heute auch ist, zuletzt umgeben von den gleichen Wellen, ähnlichen Winden, bis jemand endlich auf die Idee kam, hier zu surfen. Reichlich spät. Aber lieber spät als gar nicht. Surf Touris aus Kalifornien zeigten Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem Finger auf die zu dem Zeitpunkt noch mit schwarzen Flecken übersähte Weltkarte des Surfs, kamen nach Fuerteventura und surften die ersten Wellen der Kanarischen Inseln. Der Überleiferung nach waren sie begeistert von den unendlich vielen kleinen und großen Stränden, Buchten und Riffen, die jede Größe und Periode parieren.

Unter den Kanaren ist Fuerteventura die Insel mit den meisten Stränden, Buchten und Riffen und gilt deshalb als die beste Insel zum Wellenreiten. Jede der vier Küsten bietet mit der richtigen Wellen- und Windkonstellation ideale Bedingungen. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis finden passende Breaks.

Am bekanntesten ist sicherlich die Nordküste Fuerteventuras (liebevoll auch North Shore genannt). Hier liegt ein Riff neben dem anderen. Anfänger und fortgeschrittene Surfer üben in den stetigen Wellen der weiten Strände der Westküste der Insel. Die geschützte Ostküste mit ihren Kilometer langen feinen Sandstränden und versteckten Buchten bietet bei starkem Wind kleine saubere Wellen, und einige hervorragende Breaks für Longboarder.

Als Geheimtipp gilt immer noch die weniger bekannte Südküste Fuerteventuras. Sie ist allerdings nicht ohne Grund in Verruf, letzte Bastion der Locals zu sein. Einige Breaks sollte man lieber nicht ansteuern. Tigre und Turbia gehören den Leuten vor Ort - es gibt genug Ausweichmöglichkeiten für Surf Touristen. Und nicht wenige kamen, um zu bleiben.

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